Die meisten Gäste
treffen mit dem Auto am See ein. Schon die rund um den Theiß-See
verlaufenden Straßen halten für die eintreffenden Gäste große
Erlebnisse bereit. Der im Laufe unserer Reise mal links, mal
rechts schimmernde Wasserspiegel, umher fliegende Schwärme von
beutehungrigen Vögeln und die Kavalkade der üppig wuchernden
Wasserpflanzen „begleiten“ uns. Wenn auch die Wasserfreuden
sehr locken, lohnt es sich, in den Siedlungen, die den See wie
eine Perlenkette einfassen, hier und da anzuhalten. In den Dörfern
in der Umgebung des Sees gibt es Kirchen und kulturelle Werte zu
sehen. Die schilfgedeckten Landschaftshäuser mit ihren überdachten
Gängen stellen die charakteristischen Gebrauchsgegenstände und Möbel
der einzelnen Zeitalter vor. Wer ein solches Museum besucht, fühlt
sich in die Welt vor 50 bis 100 Jahren zurückversetzt.
Bevor wir unseren – vorerst nur – in unseren Vorstellungen in
der Region des Theiß-Sees unternommenen Ausflug beenden würden,
„kosten“ Sie doch mit uns von dem Angebot, das so farbig und
reichhaltig ist, dass wir all die Schätze in einem einzigen Satz
gar nicht aufzählen können.
In Tiszafüred,
im Nyuzo-Gaspar-Fazekas-Landschaftshaus können wir uns mit den
Andenken an die berühmte Töpferei von Tiszafüred bekannt
machen. Einen Einblick in die stimmungsvolle volkstümliche
Architektur können wir in Sarud erhalten, in der Nähe
von Egyek, am Rande der Hortobagy, in der
Meggyes-Tscharda hingegen können wir das einzige Tscharda-Museum
des Landes besichtigen.